Tag 6 — Abend in Achalziche
Nach der Vardzia-Fahrt waren alle erledigt und Vinnie-, der als einziger auf der Rückfahrt nicht geschlafen hatte, fiel erst einmal ins Bett.
Pünktlich um sieben wachte er aber auf, genau rechtzeitig, damit wir noch die Burg besichtigen konnten. Also den verschlossenen Teil, der nur bis 20:00 Uhr für Besucher geöffnet hat, weswegen wir ihn am Vorabend nicht hatten besichtigen können.
Die Kids waren nicht zu motivieren und so wurde ein „Pärchenausflug“ draus. Trotz müder Waden ließen wir keine Treppe aus und gingen bis auf den höchsten Turm. Absolut lohnend!
Im äußeren, frei zugänglichen Bereich der Burganlage gab es neben Restaurant und Souveniershop auch ein Hotel. Blick auf das Gebäude, in dem heute das Hotel untergebracht ist. Ein toller Gang führte von der Einlasskontrolle in den inneren Burgbereich hinein. Man konnte unten auf Gartenebene oder oben gehen – wir entschieden uns für oben. Immer wieder gab es schöne und top gepflegte Wasserbecken, das größte direkt vor der Moschee. Das größte Gotteshaus in der Burg war die goldgedeckte Moschee. Ein traumhafter Säulengang mit strahlend weißem Marmorboden… …und flankiert von Wasserbecken …sowie toller Schnitzkunst. Hier die kleine Synagoge im Inneren der Burganlage. Eine weitere Impression aus dem inneren Teil der Burganlage. Eine Art Thronraum wurde uns noch gezeigt, offenbar ein wichtiger Raum, auf den man in der Burg sehr stolz war. Wahrscheinlich saß hier früher „König Tamar“. Die Flagge auf dem Burgturm vor dem blauen Himmel, ein schönes „Logo“ für unseren Urlaub. Ein kleines grünes Rondell, direkt unterhalb des Turmes gelegen. Vom Burgturm hatten wir einen fantastischen Blick auf Achalziche und das gesamte Umland. Hier im Inneren der Burg gab es gleich drei Gotteshäuser, eine Moschee, eine Synagoge und eine Kirche. Die gesamte Anlage ist unglaublich gepflegt, ein toller Ort!