Spaß im Pinienwald von Bernati

Ein Abstecher zum „Ameisen-Café“, das eigentlich Bernstein-Café heißt, aber eine Ameise im Logo hat — und da der Kiefern-Küstenwald vor Ameisen wimmelt — auch schon mal eine Ameise auf der Café-Terrasse.

Danach dehnen Vinnie- und ich den Weg zurück zum schönen Waldspaziergang aus. Blöd nur, dass ich in langem Rock und leichten Schuhen „ausgegangen“ war, aber was soll‘s.

Unser Ehrgeiz ist es, den Leuchtturm zu finden, der nachts den Wald an unserer Datscha anleuchtet. Der muss irgendwo im Wald stehen…

Kurz bevor wir aufgeben wollen, finden wir zunächst einen Friedhof und von dem aus eine Stromleitung, die in den Wald Richtung Meer führt — wenn DAS keine heiße Spur ist!

Der Leuchtturm ist mehr ein „Leuchtgestell“.

Nur ein kurzes Stück entlang der Stromleitung gewandert, schon stehen wir an einer Erhebung im Wald. Und darauf steht er, der „Leuchtturm“.

Es ist eher ein „Leuchtgestell“, es führen Leitern hoch — und es ist nicht verschlossen. Das ist doch allzu einladend, also wird der Rock gerefft und ab geht es. Weiter als bis zur ersten Zwischenebene trauen wir uns dann aber doch nicht. Die Bretter sind ziemlich morsch, einige fehlen bereits. So stellen wir uns nur dort hin, wo die Eisenkonstruktion drunter verläuft.

Die „erste Etage“ reicht nicht, um über die Kiefernwipfel sehen zu können, aber die Aussicht ist dennoch toll. Wie auf einem Baumwipfelpfad ist man hier auf Kronenhöhe!

Nach diesem hübschen kleinen Abenteuer machen wir uns in Richtung Datscha auf. Der Weg verläuft auf dem Rücken der Erhebung und kurz vor dem Strand hängt hier eine wunderschöne Kiefer schräg über den Hang. An ihr hat jemand einen Schaukelstrick angebracht, an dem man prächtig über den Abhang schwingen kann. Wunderbar!

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